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Neue Förderrichtlinie für Modellversuche zur BBnE in Lebensmittelhandwerk und -industrie veröffentlicht

Als Erweiterung des Förderschwerpunkts „BBnE 2015-2019“ fördert das BIBB weitere Modellversuche mit BMBF-Mitteln. Es können bis zum 10.11.2017 Skizzen eingereicht werden. Die Förderlinie III fokussiert nachhaltigkeitsorientierte Kompetenzen in Lebensmittelhandwerk und -industrie.

Zur weiteren Umsetzung des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ fördert das BIBB zusätzliche Modellversuche zur Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBnE) aus Mitteln des BMBF. Für die neue Förderlinie III werden weitere 3 Millionen Euro bereitgestellt. Damit wird der bereits laufende Förderschwerpunkt „BBnE 2015-2019“, in dem seit Frühjahr 2016 zwölf Modellversuche mit 6 Millionen Euro gefördert werden, nochmal deutlich erweitert.

Förderlinie III: „Entwicklung von domänenspezifischen Nachhaltigkeitskompetenzen in Lebensmittelhandwerk und -industrie“:

Nicht nur in Zeiten von Fleisch- oder Eierskandalen ist Ernährung ein zentrales Thema der Nachhaltigkeit: Für viele Verbraucher ist Ernährung inzwischen eng mit Gesundheit und Lifestyle verbunden, so dass die Nachfrage nach entsprechenden Produkten steigt. Lebensmittel sollen möglichst umweltschonend (bio) und sozial verantwortlich (fair) hergestellt und verkauft werden, dabei aber nicht zu teuer sein. Dies stellt die Produzenten vor soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen. Für Innovationen in Lebensmittelhandwerk und -industrie hin zu einer nachhaltigen Entwicklung sind daher nachhaltigkeitsorientierte berufliche Handlungskompetenzen der Beschäftigten erforderlich, die über die berufliche Aus- und Weiterbildung erworben werden.

In ausgewählten Berufsfeldern werden die Entwicklung, Erprobung und Verbreitung von lernortübergreifenden didaktischen Lehr-/Lernarrangements zur beruflichen Ausbildung für nachhaltige Entwicklung gefördert. Das Berufsbildungspersonal muss in die Lage versetzt werden, die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten mit Blick auf die ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen von Handlungsalternativen zu überprüfen und den Lernstoff so auszugestalten, dass die Lernenden befähigt und motiviert werden, ihre beruflichen Handlungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nachhaltigkeitsorientiert auszurichten. Gefördert werden auf Auszubildende sowie das Berufsbildungspersonal ausgerichtete (Fach-)didaktische Konzepte für Curricula, Lehr-/Lernmodule, prüfungsrelevante Lehr-/Lernarrangements etc. zur berufsfeldspezifischen Konkretisierung des nachhaltigkeitsorientierten beruflichen Handelns. Ausschließlich transferfähige Konzepte werden berücksichtigt. Eine enge Kooperation von Wissenschaft und Praxis ist daher mitzudenken und umzusetzen.

Zu den für die Förderung relevanten Berufen in Lebensmittelhandwerk und -industrie gehören beispielsweise:

  • Bäcker/in / Konditor/in
  • Fleischer/in
  • Brauer/in / Mälzer/in
  • Süßwarentechnologe/Süßwarentechnologin
  • Milchtechnologe/Milchtechnologin

Es können ausdrücklich auch Skizzen zu anderen Berufen in Lebensmittelhandwerk- und Industrie eingereicht, die hier aufgeführte Liste stellt keine verbindliche Auswahl dar.

In einem zweistufigen Antragsverfahren werden Verbundprojekte mit interdisziplinärer Ausrichtung aufgefordert, sich zu bewerben. Die Laufzeit der Modellversuche beträgt 36 Monate. Voraussichtlich können etwa 6 Modellversuche gefördert werden. Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, Personen(handels)gesellschaften, Verbände und Forschungseinrichtungen. Projektskizzen müssen bis zum 10. November 2017 elektronisch und in Papierform eingereicht werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie, die Sie rechts als PDF oder als Link zum Bundesanzeiger finden.

 

Nutzen Sie auch die Beratung durch das BIBB: 

Kontakt bei inhaltlichen Fragen:

Barbara Hemkes

Arbeitsbereichsleiterin AB 3.3

Telefon: 0228 107-1517

zur Person

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Kontakt bei inhaltlichen Fragen:

Christian Srbeny

AB 3.3

Telefon: 0228 107-2543

zur Person

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Kontakt bei formalen Fragen:

Christa Tengler

AB 3.3

Telefon: 0228 107-1519

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