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Die wissenschaftliche Begleitung der Förderlinie III

Entwicklung von domänenspezifischen Nachhaltigkeitskompetenzen in den Berufen des Lebensmittelhandwerks und der Lebensmittelindustrie

Die Modellversuche der Förderlinie III zum Thema „Entwicklung von domänenspezifischen Nachhaltigkeitskompetenzen in den Berufen des Lebensmittelhandwerks und der Lebensmittelindustrie" werden von der Fachhochschule Münster (Institut für Berufliche Lehrerbildung/Institut für Nachhaltige Ernährung) in Kooperation mit dem Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Hamburg, wissenschaftlich begleitet.

Das Konzept der wissenschaftlichen Begleitung im ÜberblickQuelle: Fachhochschule Münster, Institut für Berufliche Lehrerbildung (IBL)/Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN)

Grundlegendes Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die Projekte und das Förderprogramm dabei zu unterstützen, den Schritt "vom Projekt zur Struktur“ zu gehen. Hierzu dienen die Entwicklung transferfähiger Modelle für die Gestaltung von Lernprozessen und die Qualifizierung von Berufsbildungspersonal. Darüber hinaus wird der Transfer der Erkenntnisse aus der Projekt- und Programmarbeit auf weitere Bildungsbereiche und -ebenen selbst Gegenstand von Modellbildung durch die wissenschaftliche Begleitung sein.

Die enge Kommunikation mit den Modellprojekten und den beteiligten Praxispartnern ist maßgeblich für die wissenschaftliche Begleitung, um die Projekte formativ zu evaluieren; den Projekten nach Bedarf Anregungen zu geben und sie bei der Zielerreichung zu unterstützen. Andererseits sind die von der wissenschaftlichen Begleitung entwickelten Ergebnisse bezüglich der Theorie- und Modellbildung den Projekten und Praxispartnern zur Diskussion zu stellen. Damit wird das Ziel einer koproduktiven Erkenntnisgewinnung verfolgt.

Ein Konzept mit den vier Säulen "Beratung und Unterstützung“, "Evaluation und Qualitätssicherung“, "Kommunikation und Vernetzung“ sowie "Dokumentation und Analyse“ (siehe Abbildung) hat sich in der Wissenschaftlichen Begleitung vorangegangener Förderlinien bewährt und wird auch in der Förderlinie III verfolgt. Zu den Aufgaben der Wissenschaftlichen Begleitung zählen dementsprechend die

  • prozessorientierte Beratung und Unterstützung der Projekte hinsichtlich der Ziele und angestrebten Produkte sowie Kooperationen,
  • Förderung einer partizipativen und kooperativen Erkenntnisgewinnung, um geeignete Transferstrategien zur strukturellen Verankerung der Projekt- und Programmergebnisse zu entwickeln,
  • Planung, Durchführung und Evaluation von Projekttreffen, Workshops und weiteren Veranstaltungen, um Synergien zu ermöglichen, Kooperationen der Projekte untereinander zu initiieren und die Modell- und Theoriebildung zu unterstützen,
  • Modell- und Theoriebildung zur Identifizierung nachhaltigkeitsorientierter Handlungskompetenzen, zur Entwicklung und Umsetzung curricularer/didaktischer BBnE-Konzepte sowie zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals,
  • Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse der Projekte und des Förderprogramms in Berichten und Publikationen.