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BBNE Modellversuche von BMBF und UNESCO ausgezeichnet

V.l.n.r., oben: C. Melzig (BIBB), M. Böhmer (UNESCO), H. Berg (BMBF), M. Wittau (BVNG), J. Reißland (Uni Erfurt), K. Florschütz (AGVT(VMET); unten: H. Hantke (Uni Lüneburg), R. Gebhardt (Uni Oldenburg)© BIBB / Melzig

Am 28.11.2018 wurden sechs weitere BBNE-Modellversuche von der UNESCO und dem BMBF im Rahmen des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ als herausragende nachhaltige Netzwerke ausgezeichnet: FOENAKO, KoProNa, INEBB, InnoNE, NL-G und Pro-DEENLA. 2017 wurde bereits ANLIN ausgezeichnet.

Im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) werden jährlich besonders herausragende Lernorte, Kommunen und Netzwerke für besondere Verdienste zur BNE ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr wurden insgesamt 81 Preisträger geehrt. Die Preise wurden in diesem Jahr im historischen Rathaus der Stadt Bonn von BMBF-Staatssekretär Christian Luft und der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Maria Böhmer überreicht.

Gleich sechs der derzeitigen BBNE-Modellversuche wurden in diesem Jahr als nachhaltige Netzwerke ausgezeichnet. Die Kategorie als Netzwerk passt gut auf die Modellversuche, da diese nicht nur im engen Verbund von Universitäten, NGOs, Bildungsinstituten oder Verbänden arbeiten, sondern jeder einzelne über ein breites Netz von Praxispartnern verfügt, die als Unternehmen, Kammern, Berufsschulen/-kollegs, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften u.a. an den Modellversuchen mitwirken. Die diesjährigen Preisträger sind:

FOENAKO: Förderung von Nachhaltigkeitskompetenz für Auszubildende und das Bildungspersonal im Einzelhandel

Mitte: A. Riedel (Berufskolleg an der Lindenstraße Köln)© BIBB / Melzig

Das Berufskolleg an der Lindenstraße entwickelt und erprobt Konzepte zur Förderung berufsrelevanter Nachhaltigkeitskompetenzen sowie verschiedene Lehr-/Lernarrangements und digitale Lehr-/Lernmaterialien zu nachhaltigem Wirtschaften für Auszubildende und das Bildungspersonal im Einzelhandel.
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INEBB: Integration Nachhaltiger Entwicklung in die Berufsbildung

Mitte: M. Wittau (Bundesvereinigung Nachhaltigkeit e.V.)© BIBB / Melzig

Die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit e.V., comkomm Unternehmenskommunikation und Markenführung GmbH und das Institut für Zukunftsorientierte ArbeitsGestaltung gGmbH entwickeln ein Weiterbildungsangebot für betriebliches Bildungspersonal im Fachbereich Einzel- sowie Groß- und Außenhandel einschließlich Curriculum und IHK-Zertifizierung sowie mindestens ein exemplarisches Lernmodul nachhaltiger Entwicklung für Auszubildende.
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InnoNE: Innovationsprojekte und Innovationskompetenz für eine nachhaltige Entwicklung

Mitte: R. Gebhardt (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)© BIBB / Melzig

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg entwickelt und erprobt zusammen mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg ein Instrumentarium zum Innovationsmanagement und Kompetenzerwerb für nachhaltiges Wirtschaften in der beruflichen (Aus-)bildung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des stationären Einzelhandels.
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KoProNa: Konzepte zur Professionalisierung des Ausbildungspersonals für eine nachhaltige berufliche Bildung

Mitte: S. Gröger (GILDE GmbH Gewerbe- und Innovationszentrum), K. Florschütz (Verband der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen e.V. / Allgemeiner Arbeitgeberverband Thüringen e.V.)© BIBB / Melzig

Die Universität Erfurt entwickelt und erprobt mit den Verbundpartnern Universität Paderborn, dem Arbeitgeberverband Thüringen (AGV) und dem Verband der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen (VMET) Konzepte zur Professionalisierung des Ausbildungspersonals für nachhaltige berufliche Bildung. Unternehmen sollen ausgehend von ihren spezifischen Rahmenbedingungen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert und bei der Organisation und Neugestaltung einer nachhaltigen Berufsbildung unterstützt werden.
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NL-G: Nachhaltige Lernorte im Gastgewerbe

Mitte: Prof. Dr. S. Stomporowski (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)© BIBB / Melzig

Der Verbund aus Viabono GmbH und der Universität Bonn untersucht die realen nachhaltigen Geschäfts- und Arbeitsprozesse im Bereich Gastronomie/Hotel und entwickelt darauf aufbauend ein betriebliches Gestaltungskonzept für nachhaltige Lernorte in dieser Branche.
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Pro-DEENLA: Proaktive Qualifizierung des Berufsbildungspersonals durch dynamisch ausgerichtete Entwicklung, Erprobung und Verbreitung nachhaltiger Lernaufgaben in der dualen Ausbildung

Mitte: H. Hantke (Leuphana Universität Lüneburg)© BIBB / Melzig

Von der Leuphana Universität Lüneburg im Verbund mit der Steinbeis-Innovationszentrum und Nachhaltigkeit GmbH werden domänenspezifische, nachhaltigkeitsbezogene Lernaufgaben für das Berufsbildungspersonal und Auszubildende konzipiert, erprobt, evaluiert und verankert. Dabei steht der Ausbildungsberuf „Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistung“ im Fokus. Curriculare Vorgaben, Prüfungsbedingungen und situative betriebliche Bedingungen werden berücksichtigt.
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ANLIN-Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie

V.l.n.r.: K. Haugg (BMBF), C. Vater (BBW), Prof. Dr. G. de Haan (FU Berlin), A. Eschner (Qualifizierungsförderwerk Chemie), M. Schröder (Provadis), T. Grauer (Provadis), Prof. Dr. V. Metze-Mangold (UNESCO)© BNE/Thomas Koehler/photothek.net

Im letzten Jahr wurde bereits Modellversuch ANLIN ausgezeichnet:
Die Verbundpartner Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH, Institut für nachhaltige Berufsbildung und Management-Services GmbH, Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e.V. und Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH fördern nachhaltige Lernorte in der chemischen Industrie durch miteinander verknüpfte Maßnahmen der Organisations- und Personalentwicklung.
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